Psychische Belastungen am Arbeitsplatz
Die Ergebnisse aus den Workshops mit Arbeitspsychologin, Frau Mag. Holaus
Was sind psychische Belastungen am Arbeitsplatz?
Klassische Arbeitsunfälle gehen statistisch zurück, aber immer mehr Menschen werden krank, da sie vermehrt psychischen Belastungen ausgesetzt sind.
Beispiele hierfür sind unter anderem anhaltender Zeitdruck, unklare Arbeitsanweisungen, fehlende positive Rückmeldungen zur geleisteten Arbeit, kurzfristige Arbeitseinteilung uvm.

Unsere Referenzen
Hausbetreuung Attensam GmbH
Was macht man dagegen?
Wir haben mit einer Spezialistin auf diesem Gebiet Workshops mit über 100 Mitarbeitern durchgeführt, um herauszufinden, welche Belastungen am schwersten sind.

Was sind die Ergebnisse?
Erfreulich ist, dass es auch positive Ergebnisse gibt. Zum Beispiel haben die meisten befragten Mitarbeiter eine positive Grundhaltung zur Firma und ein gutes Verhältnis zum direkten Vorgesetzten und zu den Kollegen.

Und welche Belastungen gibt es?
Im Bereich der Hausreinigung haben es unsere Mitarbeiter immer wieder mit unfreundlichen Bewohnern zu tun, die sie schikanieren und dabei freundlich zu bleiben, ist schwierig und belastet. Natürlich ist der Zeit- und Termindruck hoch, da kann die Parkplatzsuche vor dem Reinigungsobjekt schon Stress auslösen. In der Büroreinigung belasten kurzfristige Arbeitszeitänderungen und fehlendes Arbeitsmaterial. Kommunikation ist auch immer wieder ein Thema; so wünschen sich Arbeiter Deutschkurse, um einander und den Vorgesetzten besser zu verstehen. Bei unseren Mitarbeitern im Innendienst ist es der Informationsfluss, den es zu verbessern gilt.

Was wird nun gemacht?
Jene Belastungen, die einfach zu erleichtern sind, werden prompt umgesetzt (wie z.B. Deutschkurse). Andere Themen können nur verbessert werden, wenn gemeinsam mit den Vorgesetzten und Mitarbeitern an Lösungen gearbeitet wird. Das ist nun der nächste Schritt, den wir planen.

Wo kann nachgelesen werden, was passiert?
Zum einem werden wir im Intranet laufend darüber berichten und auch in der Mitarbeiterzeitung den Fortgang dokumentieren. Am Besten jedoch ist es, wenn die Veränderung spürbar wird.

Wer kontrolliert das?
Diese Workshops haben wir auch durchgeführt, weil sie gesetzlich verpflichtend sind und der Arbeitsinspektor kontrolliert die Ergebnisse jährlich.

von Denis Marinitsch – Leiter Personalentwicklung und Pressearbeit – Hausbetreuung Attensam GmbH

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